Violetter Täubling
Russula clariana
Auch: Großer Silberpappeltäubling
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Mai – Okt
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 3–11 cm
- Sporenpulver
- Gelb
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
3-8 (11) cm Ø, violett, graublau, stahlblau, blau bis braunviolett, mit grauen Flecken, Mitte heller cremefarben, grünlich, trocken matt, nie glänzend, Rand jung glatt, später kurz oder kaum gerieft-höckerig, lange eingerollt, Haut matt, zur Hälfte abziehbar.
Lamellen
Weiß, später cremefarben bis graubraun, ausgebuchtet angewachsen, viele gegabelt, Schneiden glatt.
Stiel
2-6 (8) cm lang, 1-2 (3) cm Ø dick, weiß, später etwas grauend, zuerst ziemlich voll, schnell aber kammerig, schwammig-hohl, Basis meist keulig.
Fleisch
Weiß, schnell grauend, relativ fest aber stark brüchig.
Geruch
Nach Geranien, seltener etwas obstartig oder birnenartig.
Geschmack
Scharf.
Sporenpulver
Hellgelblich (8-10 x 7-8 µm, rundlich, teilweise netzartig ornamentiert, Zystiden 40-70 x 6-12 µm, meist wenig kopfig, HDS-Hyphenenden 3-7 µm breit und gegliedert, Pileozystiden 50-105 x5-12 µm, zylindrisch, keulig).
Vorkommen
Laubwald, Parks, gern bei Silberpappeln (POPULUS ALBA, POPULUS CANESCENS), seltener bei anderen Laubbäumen, Symbiosepilz, Frühsommer bis Herbst.
Gattung & Familie
Täublinge.
Anmerkungen
Einer der wenigen, ungenießbaren und schwach giftigen violett-farbigen Täublingen.
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