Pilz bestimmen

Rundspor-Lorchel

Pseudorhizina sphaerospora

Auch: Nadelholz-Scheinlorchel, Rundsporige Nadelholz-Scheinlorchel

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mär – Aug
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–15 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Sonstige
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-12 (15) cm Ø, dunkelbraun, alt graubraun ausblassend, wellig uneben, sattelförmig, Stiel mit Hut verwachsen.

Stiel

5-8 (10) cm lang, zuerst weiß, später schmutzig weiß und teils zur Basis rosa bis rotbraun fleckig, dick, stämmig, zur Basis dünner, rötend, Spitze dicker verlaufend, breite Längsrippen, stark furchig.

Fleisch

Weißlich, alt gelblich, zäh, brüchig.

Geruch

Morchelartig angenehm bis unbedeutend.

Geschmack

Mild, keine Kostversuche, da roh giftig.

Sporenpulver

Weiß (8-12 µm, rund, Asci zylindrisch).

Vorkommen

Nur an feuchten Bergnadelwälder, in denen dicke Baumstämme (Fichte und Tanne) liegen bleiben oder an alten Stümpfen, die auf natürliche Weise verrotten, wie im Nationalpark Bayerischer Wald, Folgezersetzer, Frühjahr bis Sommer, RL-R Deutschland (extrem selten), RL 2 Österreich, Tschechien CR.

Gattung & Familie

Lorcheln, Lorchenartige.

Anmerkungen

Fast alle Lorchelarten sind als Speisepilze ungeeignet, wegen des Giftstoffes Gyromitrin (Gift der Frühjahrslorchel). Wenn bei diesem Pilz nur sehr geringe Mengen festgestellt wurden, sind Organschädigungen dennoch nicht auszuschließen.

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