Pilz bestimmen

Hochgerippter Becherling

Helvella acetabulum

Auch: Pfannenförmiger Becherpilz, Pokal-Rippenbecherling, Hochgerippte Lorchel, Hochgerippte Becherlorchel

Häufig
Hervorragender Speisepilz

Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.

Saison · Mär – Sep
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–15 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Kugel / Becher
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-12 (15) cm Ø, hellbraun, gelbbraun, graubraun, dunkelbraun, selten rotbraun, kelch- oder becherförmig, mit hoch-laufenden, kräftigen Rippen (Adern) an der Außenseite, oft etwas samtig-kleiig.

Stiel

Hellbraun, gerippt mit kräftigen Gruben, später in Becherform übergehend.

Fleisch

Weiß, hellbraun, blassgrau, brüchig, zäh, dünnfleischig.

Geruch

Unauffällig bei jungen Pilzen, erdig und dumpf bei älteren Exemplaren.

Geschmack

Mild, roh giftig.

Sporenpulver

Weiß, grauweiß, jung transparent (16-20 x 11-14 μm, mit einem zentralen Öltröpfchen, Asci 8-sporig, Paraphysen zylindrisch mit gerundeten Spitzen, 4-6 μm breit, hyalin bis leicht bräunlich).

Vorkommen

Weg- und Straßenrändern, schattigen Laub- und Nadelwäldern, Gärten, Parks, oft bei Pappeln, gern vergrabenem Totholz oder Stümpfen, bevorzugt kalkreiche Bodenverhältnisse, Folgezersetzer, meist Frühjahr bis Sommer, seltener bis Herbst.

Gattung & Familie

Lorcheln (HELVELLA), Becherlorcheln.

Anmerkungen

Der Hochgerippter Becherling wäre zwar essbar, aber sehr zähfleischig. Lorcheln können sehr unverträglich wirken, weshalb wir vom Verzehr abraten. Spuren des Giftes Gyromitrin sind bei allen Lorchelarten häufig enthalten. Wenn diese Lorchel für Speisezwecke verwendet wird, bitte gut kochen (15 Min.) oder trocknen, da dadurch das Gyromitrin zu 99,5 % verdunstet.

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