Pilz bestimmen

Gift-Riesenschirmpilz

Chlorophyllum venenatum

Auch: Gartenriesengiftschirmling, Giftriesenschirmling, Garten-Giftschirmling, Gift-Safranschirmling

Häufig
Saison · Mai – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
4–24 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-15 (24) cm Ø, hellbraun, mit gezonten, weichen, wolligen, abstehenden, sternförmig aufreißenden dunkleren Schüppchen, Rand flockig.

Lamellen

Weiß bis graubräunlich, +/- etwas, mit grünlichem Schimmer bei jungen Exemplaren, frei.

Stiel

4-20 (26) cm lang, 1-5 (6) cm Ø dick, hellbraun, glatt, nicht genattert, bei Verletzung rötend.

Fleisch

Weißlich, gelblich, bei Verletzung stark rötend.

Geruch

Sehr unangenehm, stinkend, wie saurer Kompost.

Geschmack

Unangenehm.

Sporenpulver

Weiß (9-11 x 6,5-7,5 µm, Basidien 30-40 x 10-12 µm, Cheilozystiden 30-50 x 15-20 µm, Schnallen fehlen vollständig).

Vorkommen

Bei wärmebegünstigten Stellen, wie Komposthaufen, Gewächshäusern, geschützten Gartenanlagen oder auf Wärme erzeugendem Substrat wachsend. Hauptsächlich außerhalb von Wäldern. Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, sehr selten, RL Schweiz (EN).

Gattung & Familie

Schirmlinge-Riesenschirmlinge (einige Autoren setzen ihn neuerdings zu den Grünsporschirmlingen CHLOROPHYLLUM = Safranschirmlinge).

Anmerkungen

Wer Angst hat, soll rötende Arten meiden. Dieser Pilz wird wie der Karbolegerling oft von Personen ohne Vergiftungserscheinungen vertragen. Nur bei empfindlichen Leuten treten heftigste MAGEN-DARM-STÖRUNGEN auf. Dies geschieht bei zu kurz gegarten Exemplaren häufiger.

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