Pilz bestimmen

Wiesenchampignon

Agaricus campestris

Auch: Wiesenegerling, Brachmännlein, Maischampignon, Angerling, Gartenegerling

+14 weitere Brachschwamm, Lehdling, Drüschling, Edelpilz, Heiderling, Ehegürtel, Feld-Champignon, Feld-Egerling, Erdgürtel, Lohtäuberl, Wegweiß, Weidling, Trüschling, Gartenchampignon ...Vitalpilz

Häufig Heilpilz
Hervorragender Speisepilz

Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.

Saison · Mai – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–16 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-13 (16) cm Ø, nicht so groß wie der Schafchampignon. Haut weiß, alt grau bis graubraun, jung feinschuppig und über den Hutrand abziehbar. Alt von der Mitte aus beginnend, mit bräunlichen, flach anliegenden Schuppen besetzt. Rand meist weißlich und mit Velum behangen.

Lamellen

Rosa, fleischrosa, später dunkelbraun, alt schokoladenbraun, frei.

Stiel

Weiß, brüchig, Ring verkümmert, oft schnell vergänglich, keine Knolle und nicht verdickt! Spitze ist leicht vom Hutfleisch abtrennbar.

Fleisch

Weiß, teils nicht verfärbend, variable Verfärbung: +/- an der Spitze oder im Stiel schwach bis mittelmäßig rötend, +/- an der Basis leicht gelblich.

Geruch

Pilzig, angenehm, kein oder fast unmerklicher Anisgeruch.

Geschmack

Mild, nussartig.

Sporenpulver

Purpurbraun, dunkelbraun, schokoladenbraun (5,5-10 x 4-7 µm).

Vorkommen

Gärten, Wiesen, Weiden, Maisfelder, selten auf Güllewiesen, Folgezersetzer, Frühsommer bis Spätherbst.

Gattung & Familie

Champignon-Egerlinge.

Anmerkungen

Werden die Lamellen der Wiesenchampignons braun, sind die Pilze alt. Sie verlieren an Geschmack und an Konsistenz und sollten nicht mehr verwendet werden. Geschlossene und zart rosafarbige Exemplare sind wohlschmeckende Speisepilze und einiges besser als Zuchtchampignons!

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