Pilz bestimmen

Braunschuppiger Wiesenchampignon

Agaricus moellerianus

Auch: Varietät Wiesenchampignon, Braunschuppiger Wiesenegerling, Kleinsporiger Wiesenegerling, Kleinsporiger Weidechampignon, Feld-Egerling

+1 weitere Flockenstieliger Egerling

Häufig
Hervorragender Speisepilz

Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.

Saison · Apr – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
4–12 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

5-8 (12) cm Ø, nicht so groß wie der Schafchampignon, weiß, im Alter grau bis graubraun, etwas mit rosa Hauch, leicht gelblich und mit großen, bräunlichen, flach anliegenden Schuppen. Rand meist weißlich, mit Velum behangen, weit überstehend, dicke Haut über Hutrand abziehbar.

Lamellen

Rosa, später dunkelbraun, alt schokoladenbraun, lilabraun bis schwarz, frei.

Stiel

Weiß, brüchig, Ring verkümmert, oft schnell vergänglich, zylindrisch, keine Knolle, selten verdickt. Spitze ist leicht vom Hutfleisch abtrennbar.

Fleisch

Weiß, schwach bis mittelmäßig etwas rötend, Basis +/- leicht gilbend.

Geruch

Pilzig, angenehm, kein oder fast unmerklicher Anisgeruch, +/- leicht marzipanartig

Geschmack

Mild, nussartig.

Sporenpulver

Purpurbraun, dunkelbraun (6-8 x 4-5,5 µm).

Vorkommen

Gärten, Wiesen, Weiden, Straßenrand, unter Hecken, Folgezersetzer, Frühsommer bis Spätherbst.

Gattung & Familie

Champignon-Egerlinge.

Anmerkungen

Werden die Lamellen der Wiesenchampignons braun, sind die Pilze alt. Sie verlieren an Geschmack und an Konsistenz und sollten nicht mehr verwendet werden. Geschlossene und zart rosafarbige Exemplare sind wohlschmeckende Speisepilze und mit Zuchtchampignons nicht vergleichbar!

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