Pilz bestimmen

Steinpilz

Boletus edulis

Auch: Gemeiner Steinpilz, Fichtensteinpilz, Pilftling, Herrenpilz, Steini

+29 weitere Beisserl, Steinbott, Dobberniggl, Steinbürstling, Steinkopf, Worzel, Weizerl, Dobernikel, Dobanickl, Pfunscha, Fichtl, Braunwoidzerl, Braunkopf, Doberling, Bols, Edelpilz, Woazerl, Herrenschwamm, Küefotzn, Pilster, Pilzl, Pülstling, Pülzl, Pülzling, Saupilz, Stein-Röhrling, Woidzerl, Woizerl, Püz

Häufig
Hervorragender Speisepilz

Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.

Saison · Mai – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–25 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-20 (25) cm Ø, wildlederartig braun, haselnussbraun, Rand lange gerollt und meist weiß.

Röhren

Weißlich, gelblich, gelbgrün, später olivgrün, vereinzelt auf Druck bläulich bis grünlich verfärbend. Ganz jung sind die Röhren beim Steinpilz verschlossen, ähnlich wie verschlossene Bienenwaben. Beim Gallenröhrling ist dies nicht der Fall.

Stiel

Weißlich, bräunlich überfasert. Der Stiel besitzt ein weißes, im Alter bräunliches Netz!

Fleisch

Weißlich, nicht verfärbend, unter der Huthaut kurze rotbräunliche Zone nicht wie beim Sommersteinpilz weiß. Der Kiefernsteinpilz hat ebenfalls diese rötliche Verfärbung unter der Huthaut.

Geruch

Sehr angenehm, pilzig.

Geschmack

Mild, angenehm pilzig, einer der wenigen roh essbaren Pilze.

Sporenpulver

Olivbraun (12,4-19,2 x 4,5-5,5 µm, Basidien 30-48 x 8-10 µm, keulig, besitzen vier oder seltener zwei Sterigmata, Basalschnallen fehlen. Pleurozystiden + Cheilozystiden 35-70 x 5,5-10 µm, spindelig schlank bis flaschenförmig. Variable Kaulozystiden im Stielnetz, HDS-Hyphen ca. 3-6 µm breit).

Vorkommen

Mischwald, gern Fichten, Tannen, Kiefern, seltener bei Eichen, Hainbuchen, Linden, Kastanien, Buchen, Birken und anderen Laubbäumen, Symbiosepilz, Frühsommer bis Spätherbst.

Gattung & Familie

Röhrlinge, Dickröhrlinge.

Anmerkungen

Gutes Merkmal um den Gemeinen Steinpilz von anderen Arten zu erkennen, ist der weiße Hutrand und die rötlich-braune Farbzone unter der Huthaut.

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