Großer Camembert-Täubling
Russula sororia
Auch: Großer Kammtäubling, Großer-Camemberttäubling, Großer Camemberttäubling
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Mär – Sep
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 3–15 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden, Wiese / Garten
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
3-10 (15) cm Ø, olivbraun, olivschwarz, unter der Huthaut grau, Mitte meist trichterförmig, dunkler als der Rand, feucht schmierig, Rand bald höckerig gerieft.
Lamellen
Weißlich, später graugelblich, am Stiel oft gegabelt, sehr dicht stehend, im Alter mit Querlamellen, sonst nur fast nie Zwischenlamellen, oft fleckend.
Stiel
4-10 (12) cm hoch, 1-4 (5) cm Ø dick, weiß, im Alter cremefarben, brüchig, später rautenartig kammerig-hohl.
Fleisch
Weiß, brüchig.
Geruch
Maggi, käsig, fruchtig oder spermatisch oder süßlich-unangenehm, ähnlich dem Stinktäubling.
Geschmack
Scharf, unangenehm kranzend.
Sporenpulver
Hellgelb, blasscreme, fast weiß (6-8,5 x 5,6-7,2 µm, pustelförmig punktiert, mit niedrigen, Warzen, nicht retikuliert, Basidien 40-60 x 9-11 µm, Sterigmen 65-125 x 8-10 µm, Hymenialzystiden 60-230 x 7-11 µm. HDS mit gegliederten Haaren ähnlich wie Pileozystiden, mit kleinem Kopf, apikal mit Appendix).
Vorkommen
Mischwald, gerne Laubwald, bei Rotbuche, Eiche, Symbiosepilz, neutralen Boden, grasige oder sumpfigen Zonen wie Parks, Waldwege, Dämme, Symbiosepilz wie alle Täublinge, Frühling bis Sommer, sehr selten, RL Schweiz (EN), RL3 Deutschland (gefährdet).
Gattung & Familie
Täublinge (Untersektion Russula subsect. INGRATAE = Stink- und Marzipantäublinge).
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