Pilz bestimmen

Pfützen-Täubling

Russula terenopus

Auch: Pfützentäubling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Jun – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–5 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-4 (5) cm Ø, orangerot, purpurrot, weinrot, rosenrot, fleischfarben, ockerviolett, rosa bis elfenbeinweiß, lange schmierig glänzende Haut feucht lange schmierig, glänzend, sehr dünn, oft mit rostfarbenen Flecken, auf zu 30 % abziehbar. Rand etwas höckerig gerieft (max. 1 cm).

Lamellen

Hell gelblich bis ockergelb, gern gelb oder braunfleckig, meist ausgebuchtet angewachsen, weit entfernt stehend, niemals mit Lamelletten (Zwischenlamellen) untermischt, dünn, niemals mit kurzen Lamelletten, alt mit Querlamellen.

Stiel

4-5 (6) cm lang, 0,5-1,1 (1,3) cm Ø breit, weiß, hellgelb, gilbend, meist wässrig, hohl oder hohlkammerig, sehr zerbrechlich, Oberfläche fein runzelig bis weißlich bereift.

Fleisch

Weiß, gelblich verfärbend, sehr zerbrechlich.

Geruch

Fruchtig, obstartig bis geranienartig.

Geschmack

Mild, in den Lamellen nach einer halben Minute schärflich.

Sporenpulver

Cremefarben (6,5-8,5 x 5-6,5 µm, Zystiden sind 50-75 x 10-15 µm, isoliert stachelig-warzig, Apiculus 1,5-1,6 x 1,1-1,2 µm, Hilarfleck 2,7-3 µm breit. Basidien 30-50 x 9-11 µm, Hymenialzystiden 55-75 x 6,5-15 µm, mehr oder weniger zylindrisch, Sulfovanillin + schwach gräulich. Hyphenendzellen 2-4 µm breit, Epikutis, mit stumpfen, schlanken Haaren. Pileozystiden ca. 4-12 µm breit, stark septiert, mit eng beieinander liegenden Septen und 3-7 isodiametrische Zellen, Sulfovanillin +).

Vorkommen

Mischwald, Auwald, gern Espen, Zitterpappel, Birken, Eichen, an feuchten schattig-moosigen Stellen, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, sehr selten.

Gattung & Familie

Täublinge.

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