Pilz bestimmen

Braunvioletter Samttäubling

Russula brunneoviolacea

Auch: Violettbrauner Täubling

Selten
Hervorragender Speisepilz

Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.

Saison · Apr – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–10 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-9 (11) cm Ø, weinrot, violett, violettrot, blauvioletten, oliv, braunviolett, rotocker, oft mit schwarzen Flecken, kaum variierend. Mitte alt: mit Ockertönen, Rand oft oliv-gescheckt, scharfkantig, alt etwas gerieft, Huthaut speckig glänzend, bis zu 80 % abziehbar.

Lamellen

Weiß, später gelblich, strohgelb, abgerundet und schmal angewachsen, fast frei wirkend, ziemlich eng stehend, viele gegabelt, mit Zwischenlamellen.

Stiel

4-8 (10) cm lang, 0,7-2 (2,5) cm Ø breit, weiß, feucht grauend, alt etwas hell-gelblich aber allgemein kaum gilbend, zuerst voll, später wattig ausgestopft-hohl, sehr zerbrechlich.

Fleisch

Weiß, etwas hell gelblich verfärbend, brüchig.

Geruch

Unbedeutend, maximal etwas angenehm obstartig.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Hellocker, cremefarben (6,7-10 x 5,7-8,5 µm, mit großen, isolierten Stacheln. Zystiden an den Lamellenschneiden gedrängt stehend, Sulfovanillin + teilweise blau. Hymenialzystiden 50-85 x 7-11 µm, Hutdeckschicht mit schmalen Haaren, apikal dünner. Pileozystiden 1-3-fach septierten ohne erkennbare filamentöser Struktur).

Vorkommen

Mischwald, in meist sandigen Laubwäldern oder Parks unter Kastanien, Buchen, Eichen, gern sauren Boden, Symbiosepilz, Frühsommer bis Herbst, sehr selten, RL Schweiz (EN = stark gefährdet), RL3 Deutschland (gefährdet).

Gattung & Familie

Täublinge (Sektion CHAMAELEONTINAE).

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