Pilz bestimmen

Stinkegerling

Agaricus impudicus

Auch: Stinkender Pantheregerling, Braunscheckiger Stinkegerling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mai – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–13 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-11 (13) cm Ø, dunkelbraun, rotbraun angedrückte, aufreißende, unregelmäßige, kreisförmig angeordnete Schuppen auf weißem Grund. Huthaut überstehend, oft Mitte eingedellt.

Lamellen

Hellrosa, graurosa bis dunkelbraun, frei, Schneide weißlich, gleichfarbig und glatt.

Stiel

3-7 (9,5) cm lang, 1-2 (2,5) cm Ø dick, weiß, seidig, dünn, oft verbogen, sehr lang, im Zentrum hohl. Basis etwas verdickt, oft mit wurzelnden Myzelsträngen.

Fleisch

Weiß, cremeweiß, fast nicht verfärbend, in der Stielspitze maximal etwas rötend. Im hohlen Stiel in der Rinde satt creme bis hell orangeocker, Basis leicht bräunend.

Geruch

Unangenehm muffig-stinkend, erinnert an Rettich, schmecken erdig-pilzig, unangenehm. An der Stielbasis ähnlich dem Stinkschirmling.

Geschmack

Mild, erdig-pilzig.

Sporenpulver

Purpurbraun (4-6,7 x 3,2-4,5 µm, ellipsoid bis eiförmig, glatt).

Vorkommen

Mischwald, meist Nadelwald, gern Kiefern, Waldrand, gern Küstenregionen, auf nackter Erde, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung & Familie

Champignon-Egerlinge.

Anmerkungen

Er wäre essbar. Aufgrund seines unangenehmen Geruchs nicht zu empfehlen. Der fast identische Waldchampignon rötet an den Schnittstellen und riecht angenehm pilzartig oder anisartig, und der Riesenchampignon hat einen intensiven Anisgeruch. Diese beiden Arten wären hervorragende Speisepilze.

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