Gemeine Morchel
Morchella vulgaris
Auch: Graue Speisemorchel
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Mär – Jun
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–9 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Sonstige
- Wuchsort
- Auf dem Boden, Wiese / Garten
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-6 (8) cm Ø, hellbraun, graubraun, rußbraun, rostfarbig gefleckt, Fehlen von Gelbockertönen, wabenartig mit tiefen Hohlkammern, Hut mit Stiel ohne Einbuchtung verwachsen. Äußere Leisten (Rippen) meist mehr horizontal ausgerichtet, im Gegensatz zur Spitz-Morchel, dort sind diese mehr vertikal (lotrecht) angeordnet.
Stiel
2,5-4 (5) cm lang, basal 1,3-3,6 (4) cm Ø breit, zur Hutspitze pyramidenartig verjüngt, hohl, kammerig, weißlich.
Fleisch
Weißlich-hellgelb, wachsartig, brüchig, hohl.
Geruch
Angenehm würzig, pilzig, selten spermatisch.
Geschmack
Mild, roh giftig!
Sporenpulver
Weißlich (16-23 x 7-12 µm).
Vorkommen
Auwäldern, in Nadelwald-Auwäldern, Gärten, Parks, sehr standorttreu, kalkreichen oder sandige Böden, Frühling (Februar-Juni), Folgezersetzer.
Gattung & Familie
Morcheln (mikroskopische Sporenständer = ein Schlauchpilz).
Anmerkungen
Die Speisemorchel im Auwald gewachsen, sind meist besser im Geschmack als Morcheln auf Rindenmulch.
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