Falscher Anhängselröhrling
Butyriboletus subappendiculatus
Auch: Nadelwald Anhängselröhrling, Gelber Steinpilz, Nadelholz Anhängselröhrling
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Mai – Okt
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 4–20 cm
- Sporenpulver
- Braun
- Grundform
- Röhren / Poren
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
4-16 (19) cm Ø, ockerbraun, kastanienbraun, braunorange, meist trocken, filzig. Im Alter mit rissiger Huthaut.
Röhren
Hellgelb bis zitronengelb, nicht blauend, ausgebuchtet angewachsen.
Stiel
Gelblich, typisch hellgelbes Netz, Stielbasis bräunend, oft Wurmfortsatz an der Stielwurzel.
Fleisch
Weiß, hellgelb bis zitronengelb, unter den Röhren schwefelgelb, am Rand manchmal rosalich, nie blauend.
Geruch
Neutral, angenehm, nicht pilzig.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Olivbraun (9-15 µm).
Vorkommen
Nadelwälder, größtenteils Fichte, gern saure Bodenverhältnisse, Symbiosepilz, wärmeliebend, Frühsommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet).
Gattung & Familie
Röhrlinge, Dickröhrlinge.
Anmerkungen
Er wird gern mit einem Steinpilz verwechselt. Stellenweise ein ständiger Massenpilz, dennoch lt. Bundesartenschutzgesetz geschützt!
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