Pilz bestimmen

Braune Sattellorchel

Helvella albella

Auch: Weißliche Lorchel, Braunhütige Sattellorchel

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Jun – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–7 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Sonstige
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-5 (7) cm Ø, die Außenseite ist kastanienbraun, nussbraun, ockerbraun, orangebraun, rußbraun, Kopfteil sattelförmig, unregelmäßig wellig und verdreht mit zwei kreisrunden Lappen und eingebogenem Rand, einlappig, nicht mit dem Stiel verbunden. Die Innenseite ist weißlich, grau, graubraun bis gelbbraun, fein bis grob gekörnt, feinfilzig.

Stiel

4-10 cm hoch, 0,5-1,0 cm Ø dick, schneeweiß, höchstens etwas hell gelblich, nicht gefurcht (wie Herbstlorchel), leicht bereift, völlig wattiert ausgestopft, knorpelig, säulig, etwas zylindrisch.

Fleisch

Weißlich, brüchig, dünn.

Geruch

Unbedeutend.

Geschmack

Mild, roh giftig.

Sporenpulver

Weiß (18-25 x 11-17 µm, elliptisch, farblos, glatt, mit großen zentralen Öltropfen. Asci 300-350 x 18-25 μm, Paraphysen einfach oder verästelt an der Basis, septiert).

Vorkommen

Mischwald, in grasbewachsenen Waldwegen, oft zwischen Moosen, häufiger bei Kiefern oder Fichten auf Kalk, Folgezersetzer wie alle Lorcheln und Morcheln, Sommer bis Spätherbst, regional gefährdet RL-G.

Gattung & Familie

Lorcheln, Sattellorcheln.

Anmerkungen

Lorcheln können geringe Mengen des Giftes Gyromitrin enthalten und werden deswegen für Speisezwecke nicht empfohlen. Die Sattellorchel wäre normalerweise essbar!

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