Pilz bestimmen

Schwefelporling

Laetiporus sulphureus

Auch: Eierporling, Gemeiner Schwefelporling, Laubholzschwefelporling

Häufig
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
5–25 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

5-30 (50) cm Ø, orange, hellgelb, gelbbraun bis blass gelblich, alt weiß, fächerförmig, dachziegelartig, samtig.

Stiel

Kein Stiel, waagrecht am Stamm angewachsen.

Fleisch

Gelb bis alt weiß ausbleichend, weich, elastisch, im Alter hart, trocken, brüchig, alt zäh.

Geruch

Aromatisch, säuerlich, pilzig, obstartig.

Geschmack

Säuerlich, alt nach Käse, an Hartholz z. B. Buche, Eiche sind sie oft bitterlich. An Weide oder Birke schmecken sie immer mild.

Sporenpulver

Weiß (5,5-7 x 3,5-5 µm, dünnwandig, ellipsoid, glatt, Hyalin in KOH, Wände 1-2 µm dick, Bindungshyphen 4-14 µm breit, Schnallen fehlen. Trama generative Hyphen 4-7 µm breit, röhrenförmig und unverzweigt).

Vorkommen

An Laubbäumen, in höheren Lagen bei Lärchen, wächst der Laubholzschwefelporling (LAETIPORUS SULPHUREUS). Auf Nadelholz (meist Fichte, Tanne …) der außergewöhnliche Nadelholzschwefelporling (LAETIPORUS MONTANUS). Beide Arten parasitär oder folgezersetzend, Braunfäuleauslöser, einjährig.

Gattung & Familie

Porlinge, Weichporlinge.

Anmerkungen

Dieser Pilz ist ein sehr aggressiver Holzzerstörer. Nur jung essbar, nicht besonders gut, roh unverträglich (Oxalsäure). Mit besonderer Zubereitung kann er zum ausgezeichneten Speisepilz werden = individuelles Geschmacksempfinden.

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