Pilz bestimmen

Nadelholzschwefelporling

Laetiporus montanus

Auch: Bergschwefelporling

Selten
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
5–25 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

5-30 (50) cm Ø, orange, hellgelb bis blass gelblich, alt weißlich ausbleichend, fächerförmig, dachziegelartig, samtig.

Stiel

Kein Stiel, waagrecht am Stamm angewachsen.

Fleisch

Gelb, alt weißlich, weich, elastisch, im Alter hart, trocken, brüchig.

Geruch

Aromatisch, säuerlich, pilzig, obstartig.

Geschmack

Säuerlich, alt nach Käse.

Sporenpulver

Weiß (6-8 µm, hyalin).

Vorkommen

An Laubbäumen, in höheren Lagen (> 1000 m) Lärche, wächst der Gemeiner Schwefelporling (LAETIPORUS SULPHUREUS), auf Nadelholz (meist Fichte, Tanne …) der einzigartige Nadelholzschwefelporling (LAETIPORUS MONTANUS), beide Arten parasitär oder folgezersetzend, Braunfäuleauslöser, einjährig.

Gattung & Familie

Porlinge, Weichporlinge.

Anmerkungen

Dieser Pilz ist ein sehr aggressiver Holzzerstörer. Nur jung essbar, nicht besonders gut, roh unverträglich. Mit besonderer Zubereitung kann er als ausgezeichneter Speisepilz gelten = individuelles Geschmacksempfinden.

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