Pilz bestimmen

Bergporling

Bondarzewia mesenterica

Auch: Gemeiner Bergporling

Häufig
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Apr – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
4–25 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-30 (200) cm Ø, samtig, braun, fächerförmig ineinander verwachsen, aus einem gemeinsamen Strunk herauswachsend, Rand wellig.

Stiel

Weiß bis gelb, weißliche Basis, bräunlich getupft, verbogen.

Fleisch

Weiß, leicht gelblich, weich.

Geruch

Pilzig, angenehm, wenn ganz jung etwas anisartig.

Geschmack

Jung mild, schnell extrem scharf.

Sporenpulver

Weiß (5-8 x 5-7 µm, fast rundlich, mit isoliert stehenden, groben, stumpfen Warzen oder kurzen Leisten. Ornament J+ blauschwarz. Basidien sind schlank keulenförmig, in der Regel 4-sporig, ohne basale Schnalle. Generative Hyphen: Dünnwandig, verzweigt und durchscheinend. Sie dienen dem Wachstum. Skeletthyphen: Dickwandig bis fast vollfleischig, kaum verzweigt. Sie sorgen für die extrem zähe, korkig-lederige Konsistenz des älteren Fruchtkörpers. Keine Schnallen vorhanden. HDS: Aufgebaut als Trichoderm oder unregelmäßiges Geflecht aus aufgerichteten, dünnwandigen, bräunlich pigmentierten Hyphenenden. Makroskopisch verleiht diese Mikrostruktur der Hutoberfläche ihre typische samtig-filzige bis fein flaumige Textur). Die Sporen weisen eine unverkennbare Ornamentierung auf, die stark an Täublinge oder Milchlinge erinnert.

Vorkommen

Nadelwald, gern Weißtanne, ein Wurzelparasit, Sommer bis Herbst, Tschechien und Deutschland (Bay. Wald) häufig, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet).

Gattung & Familie

Porlinge, Saftporlinge, Filzporlinge.

Anmerkungen

Nur jung essbar. Besser ist der Riesenporling dessen Poren auf Druck schwärzen und er ist weniger scharf!

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