Schwärzlicher Birkenpilz
Leccinum melaneum
Auch: Schwarzhütiger Birkenpilz
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Mai – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 4–13 cm
- Sporenpulver
- Rötlich
- Grundform
- Röhren / Poren
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
4-10 (12) cm Ø, dunkel schwarzbraun, dunkel rotbraun, graubraun, feinsamtig, feucht etwas schmierig.
Röhren
Weißlich, später grau, schmutzig gelblich, wenig rostfleckig, im Alter sehr schwabbelig, leicht ablösbar, ausgebuchtet angewachsen.
Stiel
Schmutzigweiß, nach oben grauend, mit schwarzbraunen Schuppen, Basis keulig und dunkler (oft schwarz).
Fleisch
Weißlich, unter Huthautrand und Stielrinde gelblich, Stielbasis faserig-holzig.
Geruch
Neutral.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Braunoliv (11-17 x 4-7 µm).
Vorkommen
Symbiosepilz mit Birke, Sommer bis Spätherbst, selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet).
Gattung & Familie
Röhrlinge, Raufußröhrlinge.
Anmerkungen
Alle Raufußröhrlinge sind gut gegart essbar. Jung sind sie Mischpilzqualität, im Alter leider sehr schwammig und dann kaum noch brauchbar. Zum Essen sind Rotkappen, z. B. Birkenrotkappen besser und festfleischiger. Der Schwärzliche Birkenpilz gilt als dunkle Varietät zum Gemeinen Birkenpilz.
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