Pilz bestimmen

Raulicher Hirschtrüffel ....Vitalpilz

Elaphomyces asperulus

Selten Heilpilz
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mär – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–5 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Kugel / Becher
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

0,5-3 (5) cm Ø, ocker, bräunlich bis rotbraun, mit Warzen, kugelig, rundlich bis oval, Außenhülle alt oft extrem hart, wie eine Walnuss. Peridie (Hautrand) mit flachen Warzen, im Schnitt grau, im Alter etwas rosa bis violett.

Stiel

Fehlt, aber oft mit Myzelreste.

Fleisch

Jung rosa, später dunkelbraun bis schwarz, mit watteähnlicher Substanz im Inneren, welches die Sporen umgeben. Sieht so aus wie schwarzes Schießpulver, ist jedoch geruchlos. Gleba (Fruchtmasse) ist gattungstypisch alt spinnwebenartig.

Geruch

Unangenehm, würzig-erdig.

Geschmack

Bitterlich, unangenehm.

Sporenpulver

Rotbraun bis Schwarz (17-23 x 16-21,5 µm, rund, dickwandig, mit warzigem Ornament, mit kurzen Stacheln bzw. Härchen besetzt, Vm = 3660 µm³, Q = 1-1,2, Oberfläche rillige Struktur).

Vorkommen

Mischwald, verschiedene Baumarten, bevorzugt bei Nadelholz, Symbiosepilz, ca. 20-30 cm unterirdisch wachsend, Sommer bis Spätherbst, extrem selten, RL3 Deutschland (gefährdet).

Gattung & Familie

Hirschtrüffeln (Schlauchpilz), nicht verwandt mit Trüffeln. Es gibt über 50 Hirschtrüffelarten … keine dieser Arten ist für Menschen wohlschmeckend und essbar.

Anmerkungen

Einige Autoren setzen sie als Varietät zu der Kleinwarzige Hirschtrüffel. Diese hat aber keine rosa bis violette Peridie (Hautrandhülle).

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