Pilz bestimmen

Espenrotkappe

Leccinum aurantiacum

Auch: Weißstielige Rotkappe, Rothäubchen, Pappelrotkappe, Rothaut-Röhrling, Laubwald-Rotkappe

Häufig
Hervorragender Speisepilz

Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.

Saison · Mai – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
4–22 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-19 (22) cm Ø, braunrot, orangebraun, feinfilzig. Huthaut am Rand alt überstehend.

Röhren

Weißlich, grauweiß, später olivgrün, leicht ablösbar, stark schwammig.

Stiel

6-20 (22) cm hoch, 1-4 (5) cm Ø dick, jung weißlich, später mit orangebraunen Schüppchen; nicht wie bei der Birkenrotkappe schwärzliche Schüppchen. Auf Druck etwas rötlich, später graulila, blaulila, grünblau (lagunenblau) verfärbend, besonders stark an der Basis.

Fleisch

Weiß, verfärbend graulila, beim Kochen schwärzend.

Geruch

Pilzig.

Geschmack

Mild, angenehm.

Sporenpulver

Olivbraun bis ockerbraun (13-18 x 4-5,5 µm, spindelig-elliptisch, Basidien 25-32 x 8-11 µm).

Vorkommen

Espe, Zitterpappeln, Symbiosepilz, Frühling bis Spätherbst, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung & Familie

Röhrlinge, Raufußröhrlinge.

Anmerkungen

Geschmacklich viel besser als der Birkenpilz. Alle Raufußröhrlinge sind essbar, wenn sie ausreichend gegart wurden! Wir empfehlen eine Mindestgarzeit von 15 bis 20 Minuten bei Rotkappen, da diese schon öfter zu Vergiftungserscheinungen geführt haben.

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