Pilz bestimmen

Anistäubling

Russula fragrantissima

Auch: Starkduftender Stinktäubling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Jun – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–14 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-9 (14) cm Ø, lebhaft ockergelb, gelbbraun, eventuell rötlich bis purpurbraun, oft mit punktierten rostbraunen Flecken, schmierig, kaum schleimig.

Lamellen

Weiß bis cremefarben, alt vom Rand schwarzbraun verfärbend, gedrängt, angewachsen, in Stielnähe häufig gegabelt.

Stiel

4-14 (15) cm hoch, 1,5-5 (6) cm Ø dick, jung weiß, später bräunlich bis gelblich, Basis alt schmutzig rötlich, hohl gekammert.

Fleisch

Weiß, etwas bräunend.

Geruch

Nach Anis (Anisaldehyd), etwas weniger süßlich als die natürliche Aniskomponente.

Geschmack

Scharf.

Sporenpulver

Cremefarbig (6-10 x 6-9 µm, teilweise mit netzig quer-verbundenen Warzen. Pleurozystiden mit Sulfovanillin +, Hymenialzystiden 80-130 x 8,5-14 µm, HDS mit gegliederten, ziemlich voluminösen Haaren, Pileipellis in eine gelatinöse Matrix eingebettet, Pileozystiden ca. 5-8 µm breit, in KOH ockergelb).

Vorkommen

Mischwald, gern Eichen, Buchen, Fichten, Symbiosepilz (Mykorrhizapilz), in schattigen und feuchten Gebieten, Sommer bis Herbst, sehr selten, RL2 Deutschland (stark gefährdet).

Gattung & Familie

Täublinge (Untersektion Russula subsect. INGRATAE = Stink- und Marzipantäublinge).

Anmerkungen

Durch Anisgeruch leicht kenntlich. Dieser bleibt nach längerer Zeit oder nach dem Antrocknen gut erhalten.

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