Stachelsporiger Mäandertrüffel
Choiromyces meandriformis
Auch: Weißtrüffel, Deutscher Trüffel, Weißer Trüffel, Deutscher Weiß-Trüffel, Ferkel-Trüffel
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Jun – Okt
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 3–25 cm
- Sporenpulver
- Braun
- Grundform
- Kugel / Becher
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
3-20 (25) cm Ø, grauweiß, gelbbraun bis rotbraun fleckig, knollenförmig, kartoffelförmig, mehr knollig kugelig.
Stiel
Kein Stiel.
Fleisch
Weißlich bis cremefarben mit dunklerer bandartiger Marmorierung, kann oft wenig ausgeprägt sein.
Geruch
Besondere eigentümliche Duftnote, z. B. nach gekochtem Mais bis leicht marzipanartig oder im Alter erdig, knoblauchartig, widerlich.
Geschmack
Mild, gut nussig-pilzig, eventuell leicht schärflich, teils leicht bitterlich, roh unverträglich.
Sporenpulver
Braun (15-20 µm, diese haben 3-5 µm lange Stacheln, kugelig).
Vorkommen
Laubwald, gern Buche, kalkreichen Lehmboden, meist halb unterirdisch, Symbiosepilz, Frühsommer bis Herbst, sehr selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet), RL3 Deutschland (gefährdet).
Gattung & Familie
Trüffelartig, Trüffeln, Mäandertrüffel (Schlauchpilze).
Anmerkungen
Bestes Erkennungsmerkmal sind die bandartigen Marmorierungen. In Deutschland sind alle Trüffelarten geschützt.
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