Pilz bestimmen

Glockenkahlkopf

Psilocybe baeocystis

Auch: Knorrigen Tops, Kronkorken, Olivenkahlkopf, Olivenkappe

Selten PSILOCYBIN-GIFTIG
Saison · Jul – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–4 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-2 (3) cm Ø, graubraun, hellbraun, haselnussbraun, orangebraun, trocken blass ockergelblich, manchmal blau, getrocknet kupferbraun, kaum hygrophan, feucht schmierig, klebrig, halbkugelig, bei Verletzung blauend. Rand blauend, manchmal durchscheinend gerieft.

Lamellen

Grau, graubraun, zimtbraun, dunkelbraun, angewachsen, blauend, Kante gern bläulich.

Stiel

Hellbräunlich, weißlich-drehfaserig, blauend, gekrümmt.

Fleisch

Weißlich, blauend, dünn.

Geruch

Unbedeutend.

Geschmack

Mild, unangenehm.

Sporenpulver

Dunkel violettbraun (10-12 x 6-7 µm, Basidien viersporig, Cheilozystiden 20-40 x 4,5-9 µm).

Vorkommen

Zellulosematerial wie Holzspäne oder Sägemehl, Laubwald, in feuchten Wäldern oder Gärten, auf Totholz, Humus, Folgezersetzer, wärmeliebend, Spätsommer bis Spätherbst, wird als Droge kultiviert.

Gattung & Familie

Kahlköpfe.

Anmerkungen

Kahlköpfe und Düngerlinge stehen in Verdacht, berauschende Wirkungen zu haben. Es wird dringend vor Kostversuchen gewarnt. Die Unterscheidung von Kahlköpfen oder Düngerlingen ist oft sehr schwierig und meist nur sicher mikroskopisch möglich! Das Sammeln von Drogenpilzen, deren Besitz und das in Verkehr bringen ist in Deutschland, Österreich und Schweiz und weiteren Ländern unter hoher Strafe verboten.

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