Duftender Risspilz
Inosperma bongardii
Auch: Fischgeruch-Risspilz
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Jun – Okt
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–6 cm
- Sporenpulver
- Braun
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
3-5 (6) cm Ø, auf blassbraunem Untergrund dunkle anliegende Schuppen, rissig, alt teilweise gänzlich bräunlich.
Lamellen
Jung beige-weißlich, später bräunlich mit rötlichem Hauch, zimtbraun, Schneiden weißlich bewimpert.
Stiel
3-8 (11) cm lang, 1-1,5 (2) cm Ø dick, jung Spitze cremeweiß, ansonsten weißlich, später bräunend, rotbräunlich verfärbend, faserig.
Fleisch
Weißlich, langsam rötend.
Geruch
Obstartig, nach Früchten, Bonbons, Geruch ähnelt dem Birnenrisspilz. INOCYBE BONGARDII VAR. PISCIODORA mit Fischgeruch.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Zimtbraun (10-15 x 6-8 µm, elliptisch, schwach mandelförmig oder leicht bohnenförmig, teilweise seitlich etwas eingedellt, glatt, Cheilozystiden 27-80 x 10-20 µm, relativ lang und voluminös, Pleurozystiden fehlen. An der Stielspitze finden sich lediglich vereinzelte, haarartige oder den Cheilozystiden ähnelnde fertile Elemente. HDS aus parallel liegenden, zylindrischen, gelbbraunen, pigmentierten Hyphen von ca. 5-15 µm breite. Schnallen sind an den Septen vorhanden).
Vorkommen
Mischwald, gern Laubwald, Buche, gern kalkreichen Boden, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst.
Gattung & Familie
Risspilze.
Anmerkungen
Angeblich soll diese Pilzart kein Muskarin enthalten, dennoch gilt allgemein: Alle Risspilze sollten als verdächtig angesehen werden!
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