Struppiger Risspilz
Inocybe lacera
Auch: Gemeiner Wirrkopf, Spindelsporiger Risspilz
Lebensgefährlich giftig! Schon kleine Mengen können tödlich sein.
- Saison · Apr – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–7 cm
- Sporenpulver
- Rötlich
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-5 (7) cm Ø, filzig, dunkelbraun, mausgrau, radialrissig, aufgerichtet länglich geschuppt, Mitte gebuckelt, Rand jung mit Cortinareste.
Lamellen
Graubraun, Schneiden heller, angewachsen, leicht herablaufend, mit Zwischenlamellen.
Stiel
Filzig, dunkelbraun, bereift, faserig.
Fleisch
Hell graubraun, im Stiel dunkelbraun.
Geruch
Spermatisch bis leicht faulig.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Tabakbraun (im Mikro gelbbraun 11-17 x 4,5-6,2 μm, lang-elliptisch oder zylindrisch, glatt, Q = oft bei 2,5 bis über 3. Pleuro- und Cheilozystiden 50-75 x 10-20 μm, Wandstärke ca. 1-3 µm, spindelig, bauchig. An der Spitze meist mit einem ausgeprägten Kristallschopf. In KOH-Lösung oft leicht grünlich reagierend. Stielzystiden: Echte, dickwandige Caulozystiden fehlen oder sind maximal an der äußersten Stielspitze zu finden. Der Stiel ist daher nicht durchgehend bereift, sondern faserig-filzig aufgebaut).
Vorkommen
Mischwald, gerne sandigen kalkarmen Boden, häufig auf Brandstellen, Symbiosepilz, Frühsommer (oft ab Mai) bis Herbst.
Gattung & Familie
Risspilze.
Anmerkungen
Vorsicht vor Pilzen mit radial-rissiger Huthaut! Wir empfehlen alle Risspilze, als tödlich giftig anzusehen, da es in dieser Gattung keine empfehlenswerten Speisepilze gibt.
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