Dorniger Stachelbart
Hericium cirrhatum
Auch: Dorniger Stachelseitling
Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.
- Saison · Jun – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 4–25 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Stacheln
- Wuchsort
- Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
5-20 (25) cm Ø, weiß gefärbt, später schmutzig-gelb, orange, rosa bis rote Verfärbungen. Aus einzelnen Hüten bestehend, die meist unregelmäßig gelappt, oft verbogen oder verdreht angeordnet sind.
Fleisch
Weißlich, gelblich, weich, alt zäh, fleischig, brüchig, bei Verletzung gilbend.
Geruch
Angenehm, ähnlich dem Schwefelporling.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Weiß (2,8-4,5 x 3-4,2 µm, amyloid, breit ellipsoid bis fast kugelig, glatt, gloeozystidale Hyphen).
Vorkommen
Laubbäume, Totholz, gern Buche, Birke, Folgezersetzer, Weißfäuleauslöser, Spätsommer bis Winter, sporadisch ab Juni, RL Schweiz (VU = verletzlich), RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes), generell sehr selten findbar.
Gattung & Familie
Stachelbärte (früher Gattung Stoppelpilze).
Anmerkungen
Er gehört mehr zu den Seitlingen als zu den Stachelbärten.
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