Pilz bestimmen

Zottiger Schillerporling

Inonotus hispidus

Auch: Pelzporling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
5–25 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

6-40 (50) cm Ø, rostbraun, gelbbraun, am Rande meist heller, jung saftig, später weichkorkig, weichschwammig. Oberfläche zottig-filzig, halbkreisförmig, polsterförmig, ungezont, hinten sehr dickfleischig. Im Alter schwärzend und abfallend.

Stiel

Fehlt, am Substrat konsolenförmig angewachsen.

Fleisch

Gelb- bis rostbraun, radialfaserig, weich, jung sehr saftig, mit zahlreichen Setae.

Geruch

Neutral bis angenehm.

Geschmack

Unbedeutend.

Sporenpulver

Gelblich bis hell rostfarben (7-12 x 6-9 µm, inamyloid, breit ellipsoid, dickwandig, J -).

Vorkommen

In Parks, Gärten, Wälder, an Laubbäume, gern Apfelbaum, Birnbaum, diverse andere Obstbäume, selten Birke, Buche, Weißfäuleauslöser, Sommer bis Herbst, oft noch den Winter am Wirtsbaum überdauernd.

Gattung & Familie

Porlinge, Schillerporlinge.

Anmerkungen

Wenn das Fleisch relativ dünn ist, ist es sein Artverwandter, der Flache Schillerporling. Als gefürchteter Holzstammparasit kann er Wald-, Straßen-, Obst- und Parkbäume stark schädigen.

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