Zitronenseitling
Pleurotus citrinopileatus
Auch: Zitronengelber Seitling, Limonen-Seitling
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Jun – Sep
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 3–10 cm
- Sporenpulver
- Braun
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
3-7 (9) cm Ø, hellgelb bis goldbraun, samtig, trocken, eingerollter, abstehender Hutrand.
Lamellen
Weiß, gelborange, dicht stehend, weit herablaufend.
Stiel
2-5 cm lang, 1-2 cm Ø dick, weißlich, gelblich, orangegelb, leicht seitlich gestielt, Basis mit weißem Myzel verwachsen.
Fleisch
Weiß, unveränderlich, dünn, faserig, fleischig.
Geruch
Fruchtig, angenehm, obstartig, ähnlich den Nelkenschwindlingen, angenehm stechend, etwas nach Bittermandeln durch die Blausäureumwandlung mit dem Sauerstoff der Luft.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Helllila bis hell lilabraun (6 x 10 x 1,5-4 µm, elliptisch, länglich-ellipsoid bis subamygdaliform, hyalin, glatt, amyloid. Basidien 27-40 x 4-8 µm, keulenförmig, 4-Sterigmata, Hyphen haben Schnallen, Zystiden fehlen, HDS-Elemente 2,5-5,5 µm breit, glatt, hyalin bis gelblich in KOH).
Vorkommen
Laubholz, Totholz, natürliche Substrate sind das Holz von Ulmen und Buchen in feuchten Auwäldern. Folgezersetzer, Weißfäuleauslöser, Sommer mit hohen Temperaturen von 20-30 °C.
Gattung & Familie
Seitlinge.
Anmerkungen
Kulturpilz: Zu züchten an Rotbuche, Espe, Ahorn, Esche, Erle, Pappel, Weide.
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