Pappelschüppling
Pholiota populnea
Auch: Pappelpilz
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Jun – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 3–16 cm
- Sporenpulver
- Rötlich
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
4-13 (16) cm Ø, blassbraun, cremebeige, ockerlich, rostbraun, haselnussbraun, mit weißen anliegenden Flocken. Rand heller, behangen, zottelig. Haut fast immer trocken.
Lamellen
Hellgrau, graubraun, später schmutzig tonbraun bis zimtbraun, ausgebuchtet angewachsen (Burggraben), jung relativ dicht stehend, alt entfernt stehend, Schneiden weißlich, alt etwas gesägt.
Stiel
4-10 (18) cm lang, 1-5 (6) cm Ø dick, oberhalb der Ringzone weißlich, darunter bräunlich und faserig-schuppig, robust und keulenförmig, voll.
Fleisch
Weiß, weißlich-holzfarben, nicht verfärbend beim Durchschneiden, in der Stielbasis ocker bis ockerbraun, dick, fest, zäh.
Geruch
Neutral bis etwas alkalisch stechend.
Geschmack
Bitter, oft nur schwach bitterlich und leicht faulig.
Sporenpulver
Dunkelbraun, rostbraun (6-11 x 3,5-6,4 µm, elliptisch-eiförmig, dickwandig, mit Keimporus, Q = 1,3-2, Vm = 145 µm³, in KOH hellbraun, mit Melzer bräunlich bis orangebraun. Cheilozystiden 20-35 µm lang, keulig-kopfig, vielgestaltig, schlauchförmig. Pleurozystiden + Chrysozystiden fehlen, HDS Ixocutis aus geklemmten Elementen 2,5-5 µm breit, Schnallen vorhanden).
Vorkommen
An Stümpfen und Stämmen von Pappeln, Espen (...parasitär oder als Folgezersetzer), Sommer bis Winter, häufig.
Gattung & Familie
Schüpplinge.
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