Wacholder Lorchel
Helvella juniperi
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Mai – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–7 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Sonstige
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-5 (6) cm Ø, Kopfteil beulig, zipfelig, sattelförmig aufsteigend, schwarz bis braunschwarz. Innenseite weiß, Unterseite heller, weißlich bis grau, unregelmäßig mehrlappig, mit dem Stiel verbunden, im Gegensatz zur Herbstlorchel.
Stiel
2-5 cm lang, ca. 0.3-1,5 cm Ø dick, rußbraun, schwarz, Basis weißlich, braun- bis rosafleckig, gänzlich längs gefurcht, hohl mit einzelnen Kammern, charakteristisch ist die Rötung an der untersten Basis.
Fleisch
Weißlich, hellgrau, brüchig, dünn.
Geruch
Neutral.
Geschmack
Mild, roh giftig.
Sporenpulver
Weiß (18-24,5 x 9,5-14 µm, 1490 cm3, Q: Medium 1,80. Asci 235-315 x 13-19 µm, achtsporig).
Vorkommen
Mischwald, Wegrändern, meist bei Wacholder (deswegen namensgebend Juniperus), selten bei anderen Begleitbäumen oder Büschen, gern auf nassen Sandboden mit Moos, Folgezersetzer, häufiger in mediterranen Gebieten, wärmeliebend, häufiger in mediterranen Gebieten, Frühsommer bis Spätherbst, extrem selten in Deutschland, Österreich und Schweiz.
Gattung & Familie
Lorcheln, Lorchenartige.
Anmerkungen
Alle Lorchelarten sind „keine Speisepilze“. Sogar wenn bei manchen Arten nur geringe Mengen an dem Gift Gyromitrin festgestellt wurden, verursacht es bei empfindlichen Personen Organschädigungen.
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