Violetter Lacktrichterling
Laccaria amethystina
Auch: Blauer Lacktrichterling, Lila Lacktrichterling, Lila Lackpilz, Amethyst Lacktrichterling, Lack-Bläuling +3 weitere
Amethystblauer Lacktrichterling, Bläuling, Kardinal
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Jun – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1–15 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
1-8 (10) cm Ø, selten bis 15 cm Ø, lila, bläulich, violett, rosaviolett, später ausblassend und grauweiß erscheinend (= stark hygrophan).
Lamellen
Lila (sogar, wenn der Hut schon weiß ausgebleicht ist), ausgebuchtet angewachsen und mit Zahn herablaufend.
Stiel
Ca. 3-8 (selten bis 25) cm hoch, lila, verdreht, wellig verbogen, weißlich längs gefasert, ähnlich dem Gifthäubling, schnell hohl werdend.
Fleisch
Lila, bläulich, violett, violettrosa, wässrig, dünn.
Geruch
Unbedeutend bis erfrischend, leicht parfümiert.
Geschmack
Mild, unbedeutend.
Sporenpulver
Weiß (7-10 µm, inamyloid).
Vorkommen
Mischwald, Symbiosepilz, Frühsommer bis Spätherbst.
Gattung & Familie
Lacktrichterlinge.
Anmerkungen
Ein farblich hervorstechender guter Speisepilz. Ausgezeichnet zum Einlegen als Essigpilz geeignet. Reichert Arsensäure an (Dimethylarsinsäure) weshalb er in belasteten Gebieten wie Bergbau oder Eisenverarbeitungsgebieten gemieden werden sollte. Die Dimethylarsinsäure gilt als krebsfördernd.
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