Pilz bestimmen

Schwarzblauender Kahlkopf

Psilocybe cyanofibrillosa

Auch: Blau-Haariger Psilocybe

Selten PSILOCYBIN-GIFTIG
Saison · Mai – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–5 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-3 (4) cm Ø, haselnussbraun, trocken blass ockergelblich, hygrophan, feucht schmierig, halbkugelig, mit kleinem Buckel, später abgeflacht, gerieft, Rand etwas schwarz-blauend.

Lamellen

Grau, graubraun, schwarzbraun, schokoladenbraun, violettbraun, angewachsen, mit Zwischenlamellen.

Stiel

Hellbräunlich, ockerbraun, weißlich-genattert, verdreht, faserig, Basis dunkler, Spitze weißlich bereift. Durch die weißliche Faserung dem Gifthäubling sehr ähnlich!

Fleisch

Bräunlich, bläulich bis indigo-schwarz (schwarzgrau) verfärbend.

Geruch

Pilzig bis neutral.

Geschmack

Mild, unangenehm.

Sporenpulver

Dunkelbraun bis violettbraun (9,5-12 x 5,5-7 µm).

Vorkommen

Zellulosematerial wie Holzspäne oder Sägemehl, Wiesen, Arsen, Laubwald, in feuchten Wäldern oder Gärten, auf Totholz Mulch, Humus, Laubblätterhumus, Folgezersetzer, wärmeliebend, Sommer bis Spätherbst, wird gelegentlich (selten) als Droge kultiviert und eventuell nach Europa exportiert, Ursprung: Amerika!

Gattung & Familie

Kahlköpfe.

Anmerkungen

Kahlköpfe und Düngerlinge stehen in Verdacht, berauschende Wirkungen zu haben. Es wird dringend vor Kostversuchen gewarnt. Die Unterscheidung von Kahlköpfen oder Düngerlingen ist oft sehr schwierig und meist nur sicher mikroskopisch möglich! Das Sammeln von Drogenpilzen, deren Besitz und das in Verkehr bringen ist in Deutschland, Österreich und Schweiz unter Strafe verboten.

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