Pilz bestimmen

Schwachfleckender Täubling

Russula persicina

Auch: Rosaroter Speitäubling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Jul – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–12 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-10 (12) cm Ø, blutrot, purpurnrot, zinnoberrot, rosarot, scharlachrot, gefleckt ausblassend, hygrophan (ausbleichend), feucht glänzend. Mitte vertieft und rasch cremefarbenen oder blassrosa verfärbend. Rand heller, oft wellig bis gelappt, alt höckerig gerieft, Haut zu 1⁄3 des Radius abziehbar.

Lamellen

Weiß, schnell cremegelb, alt ockerfarben, nicht gilbend, angewachsen, alt etwas mit Zahn etwas herablaufend, einige gegabelt, ziemlich eng stehend.

Stiel

3-8 (9) cm hoch, 1-2 (2,7) cm Ø dick, weiß, bereift, im Alter mit rötlichem Hauch überzogen, später gelbbraun, schnell kammerig hohl.

Fleisch

Weiß, etwas gilbend, brüchig, dick.

Geruch

Obstartig, fruchtig, an Speitäublinge erinnernden.

Geschmack

Zuerst mild und nach ca. 30 Sekunden sehr scharf.

Sporenpulver

Hellgelb, cremefarben bis blass ockerfarben (6,5-9,2 x 5,7-8 µm, mit isolierten Warzen, 40-150 x 5-15 µm, HDS mit dünnen, stumpfen Haaren. Pileozystiden 4-9 µm breit, stumpf, septiert).

Vorkommen

Laubwald, Parks, Hainbuchen, Buchen, Pappeln, Eichen, Birken, kalkreichen Boden, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich), RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung & Familie

Täublinge, Sektion ATROPURPURINAE = Speitäublinge.

Anmerkungen

Täublinge sind aufgrund von Farben schwer trennbar, Geschmacksprobe lässt sie aber auf Speisewert beurteilen: Milde sind essbar, scharfe oder bitterliche nicht!

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