Pilz bestimmen

Runzelige Fingerhutverpel

Verpa cerebriformis

Selten
Hervorragender Speisepilz

Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.

Saison · Mär – Jun
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–5 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Keule / Koralle, Sonstige
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-3 (4) cm Ø, 1-5 (8) cm hoch, kastanienbraun, rotbraun, stark hirnartig gerunzelt, Querrillen/rippen, Unterseite ockerlich weißlich gefärbt jung eiförmig.

Stiel

Weißlich bis hellbräunlich, ockerbräunlich, feinkörnig, oft braunkörnig, genattert geschuppt, hohl.

Fleisch

Weißlich, wachsartig, brüchig.

Geruch

Unbedeutend.

Geschmack

Neutral, mild, roh giftig.

Sporenpulver

Weiß (20-34 x 8-23 µm, sehr unterschiedliche Angaben lt. Literatur 20-28 x 8-15 µm sowie 28-35 x 18-23 µm, in KOH hyalin, Wanddicke ca. 1 um, mit körnig-homogenem Inhalt, Asci 180-260 x 15-29 µm oder Asci 500-550 x 21-27 µm, achtsporig, undeutliche Literaturangaben, möglicherweise unterschiedliches Auftreten, Paraphysen 5-12,5 µm breit, zylindrisch, septiert, Endzellen abgerundet bis subklaviert, +/- mit kapitulierten Spitzen, hyalin bis leicht bräunlich in KOH).

Vorkommen

Auen, Flussauen, Folgezersetzer, Frühling April bis Mai, selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet).

Gattung & Familie

Schlauchpilze, Verpel

Ähnliche Pilze