Rötlichfuchsiger Risspilz
Inocybe bresadolae
Lebensgefährlich giftig! Schon kleine Mengen können tödlich sein.
- Saison · Jun – Okt
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1–6 cm
- Sporenpulver
- Rötlich
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
1-4 (6) cm Ø, rotocker, haselnussbraun auf hellem Untergrund, Mitte dunkler braun, mit anliegenden wolligen Schuppen.
Lamellen
Cremeweiß, blassbraun, ockerbraun, ausgebuchtet angewachsen und oft mit Zahn herablaufend.
Stiel
2-4 (5) cm lang, 2-4 (5) mm Ø dick, weißlich, gelblich, gelbrosa auf hellem Untergrund, kahl, glatt, fein bereift.
Fleisch
Weißlich, weißrosa, später rötend, faserig.
Geruch
Spermatisch, schwach obstartig.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Tabakbraun (6-8 µm, vieleckig, Cheilozystiden 50-60 x 14-16 µm).
Vorkommen
Mischwald, gern bei Buchen und Eichen auf kalkreichen Boden, Symbiosepilz, Frühsommer bis Herbst, selten, RL Schweiz (VU = verletzlich), RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).
Gattung & Familie
Risspilze.
Anmerkungen
Risspilze sind immer als GEFÄHRLICH GIFTIG anzusehen, viele Arten sind sehr giftig! Inwieweit diese Art wirklich giftig oder gefährlich giftig ist, bleibt vorläufig unbekannt, da Risspilze grundsätzlich nicht verzehrt werden sollten. Man bedenke immer, dass es noch immer sehr gefährliche und unbekannte Giftstoffe bei Pilzen gibt. Geht bitte „Nie“ ein Risiko diesbezüglich ein, da kein Pilz es wert ist, tödliche Vergiftungen wegen dessen Verzehrs zu erleiden.
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