Pilz bestimmen

Rotfußröhrling

Xerocomellus chrysenteron

Auch: Gemeiner Rotfußröhrling, Rotfüßchen, Samthütl, Samthedl, Graspilz

+4 weitere Samtkoppe, Samtkappe, Echter Rotfußröhrling, Rotfuß

Häufig
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Mai – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–14 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-10 (13) cm Ø, bräunlich, filzig, samtig, später aufgerissen. Rotfärbung zwischen der Huthaut, als ob ein Schutzanstrich das Fruchtfleisch schützt.

Röhren

Gelb, olivgelb, angewachsen und etwas herablaufend.

Stiel

2-12 (15) cm lang, 0,7-3 (4,5) cm Ø dick, rötlich punktiert, flockig, ohne Netzzeichnung. Beim Falschen Rotfußröhrling färbt sich der Stiel schwärzlich. Der Herbstrotfußröhrling hat einen dickeren Stiel und ist fester in der Konsistenz.

Fleisch

Gelblich, manchmal blau färbend (besonders stark blauend beim Starkblauender Rotfußröhrling), besonders starke Gelbfärbung beim Herbstrotfußröhrling.

Geruch

Pilzig, etwas säuerlich bis neutral.

Geschmack

Säuerlich.

Sporenpulver

Olivbraun (10-15 x 3-6 µm, elliptisch-spindelförmig, kugelig-spindelförmig, glatt bis fein gestreift, Melzer + gelb, golden. Hymeniale Zystiden 25-45 x 5-16 µm, spindelförmig, lagenförmig, dünnwandig, glatt, inamyloid, hyalin bis gelblich in KOH. HDS-Elemente 2-5 µm breit, verkrustet bis glatt, septiert, hyalin bis braun wandig in KOH).

Vorkommen

Mischwald, Symbiosepilz, Frühsommer bis Herbst, sehr häufig.

Gattung & Familie

Röhrlinge, Filzröhrlinge.

Anmerkungen

Kann der Hut leicht mit zwei Fingern zusammengedrückt werden, ist er nicht mehr brauchbar. Ansonsten ist er als Mischpilz (Füllpilz) geeignet und nimmt den Geschmack von anderen guten Pilzen an.

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