Falscher Rotfußröhrling
Xerocomellus porosporus
Auch: Düsterner Rotfußröhrling
Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.
- Saison · Mai – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–10 cm
- Sporenpulver
- Braun
- Grundform
- Röhren / Poren
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-7 (9) cm Ø, braun, beigebraun, nussbraun, filzig. Die Rotfärbung zwischen der Huthaut und dem darunterliegenden Fleisch ist nicht ganz so ausgeprägt wie bei anderen Rotfußarten. Haut samtig bis aufgerissen, bräunlich.
Röhren
Gelb.
Stiel
Gelblich, weiß-grau, graugelb, nur wenige rötlich punktiert oder gefärbt, meist sogar totales Fehlen von Rotfärbung am Stiel, zur Basis schwärzlich, grauschwarz, manchmal verdickt, bauchig.
Fleisch
Schmutzig gelblich, jung im Mittelbereich rötlich, bei Verletzung blau färbend, schnell wieder weißlich werdend.
Geruch
Neutral, leicht pilzig-obstartig.
Geschmack
Mild, etwas säuerlich.
Sporenpulver
Olivbraun (12-15 x 5-6 μm).
Vorkommen
Mischwald, Symbiosepilz, Frühsommer bis Herbst, in Europa selten, RL Schweiz (VU = verletzlich).
Gattung & Familie
Röhrlinge, Filzröhrlinge.
Anmerkungen
Kann der Hut leicht mit zwei Fingern zusammengedrückt werden - ist er nicht mehr brauchbar! Ansonsten ist er als Mischpilz (Füllpilz) geeignet und nimmt den Geschmack von anderen guten Pilzen an! Der Herbstrotfußröhrling ist sehr dickfleischig und dem Maronenröhrling ähnlich.
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