Pilz bestimmen

Orangeseitling

Phyllotopsis nidulans

Auch: Gemeiner Orangeseitling

Häufig
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mär – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–17 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-12 (16) cm Ø, gelb, safrangelb, orange, orangegelb, goldgelb, dottergelb bis leuchtend orange oder hell gelblich, fast weiß, striegelig, filzig, samtig. Der Rand ist heller, lange eingerollt, oft fast becherförmig eingerollt, nieren-, muschel- bis nierenförmig. Die Oberfläche ist alt weiß-samtig werdend.

Lamellen

Wie Hut, gelblich bis leuchtend orangegelb, wenig bauchig und eng stehend, nicht gegabelt, zur Ansatzstelle zusammenlaufend, mit vielen Zwischenlamellen.

Stiel

Gelborange, seitlich gestielt, oft ganz kurz oder fehlend.

Fleisch

Gelblich, dünnfleischig, mehrschichtig, über den Lamellen eher zäh elastisch.

Geruch

Unangenehm süßlich, muffig, aasartig, dumpf, fruchtig oder nach faulem Kohl.

Geschmack

Mild, unangenehm, muffig.

Sporenpulver

Fleischrosa, bräunlich, später hellrosa, gelblich und schnell ausblassend bis fast weißlich (4,5-7 x 1,5-3 µm, zylindrisch, wurstförmig bis bohnenförmig, glatt, inamyloid, hyalin. Basidien 20-25 x 4-5 µm, schlank keulenförmig, 4-sporig. Cheilo- und Pleurozystiden fehlen. HDS: Ein Trichoderm aus wirren, fädigen Hyphen, das makroskopisch für die stark filzige, striegelige Oberfläche sorgt. An den Septen der Hyphen sind Schnallen vorhanden).

Vorkommen

Morschen Laub- und Nadelholzstümpfe, Äste, gern Fichte, Tanne, seltener Buche, Folgezersetzer, Weißfäuleauslöser, ganzjährig, meist aber in den Wintermonaten Spätherbst bis Frühling.

Gattung & Familie

Seitlinge.

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