Berindeter Seitling
Pleurotus dryinus
Auch: Eichenseitling, Beringter Seitling
Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.
- Saison · Apr – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 3–25 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
4-15 (25) cm Ø, grau bis hellbraun, mit dunkelbräunlichen Schüppchen, etwas filzartig. Rand jung mit Velum behangen (Teilschleier).
Lamellen
Weiß, blassgelb, herablaufend, gegabelt mit Querverbindungen.
Stiel
Weißlich gelblich mit flüchtigem Ring.
Fleisch
Weißlich, gelblich, Randzone gelblich verfärbend, zäh.
Geruch
Würzig, schwach pilzartig, porlingsartig, niemals mehlig.
Geschmack
Mild, nussartig, pilzartig, angenehm.
Sporenpulver
Weiß (9-15 x 3-5 µm, langgestreckt, gerundeter Zylinder, hyaline, inamyloid).
Vorkommen
Laubholzstämmen, gern an Eichen, Buchen, Eschen, außergewöhnlich an Nadelholz, wie Fichte oder Tanne. Er wächst parasitär und folgezersetzend, ist ein Weißfäuleauslöser und tritt im Sommer bis Herbst auf. Nur teilweise selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet).
Gattung & Familie
Seitlinge.
Anmerkungen
Er ist jung essbar, der Stiel ist zäh und nur bedingt als Speisepilz geeignet. Am besten daraus Pilzpulver machen. Ausgezeichnete Seitlinge sind Austernseitling und Kräuterseitling. Als Holzschädling ist er ohne Bedeutung.
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