Nitratsaftling
Hygrocybe nitrata
Auch: Nichtrötender Nitrat-Saftling
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Aug – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 3–9 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden, Wiese / Garten
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
3-7 (9) cm Ø, schmutzigbraun, graubraun, lehmbraun, hygrophan, beige ausblassend, jung klebrig, später trocken und rissig-schuppig, matt, fein radialfaserig, dünnhäutig, zerbrechlich. Habitus +/- etwas gebuckelt aber eventuell leicht vertieft, jung halbkugelig, später abgeflacht.
Lamellen
Weiß, später braungrau, angewachsen, etwas wellig, breit, entfernt voneinander stehend.
Stiel
2-5 (6) cm lang, 8-14 (18) mm Ø dick, schmutzigweiß, cremefarben, gelbbraun, glatt, zur Basis hellbraun, zusammengedrückt, innen meist längs gefurcht, hohl, Basis meist verjüngt.
Fleisch
Weißlich, nicht rötend, wässrig, dünn, etwas faserig und dennoch brüchig.
Geruch
Alkalisch, nach Salpetersäure, chlorartig, nach Schwimmbad.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Weiß (7-10 x 4-6,5 µm, ellipsoid, Q = 1,4-1,6).
Vorkommen
Waldwiesen, Parks, Sommer bis Herbst, sehr selten, RL Schweiz (VU = verletzlich), RL3 Deutschland (gefährdet).
Gattung & Familie
Saftlinge.
Anmerkungen
Saftlinge sind selten geworden und in Deutschland ganzjährig durch das Bundesartenschutzgesetz geschützt. Meist sind sie nur mit dem Mikroskop bestimmbar.
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