Pilz bestimmen

Horngrauer Rübling

Rhodocollybia butyracea var. asema

Auch: Hornbrauner Rübling, Horngrauer Rosasporrübling

Häufig
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Aug – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–11 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-9 (11) cm Ø, hornfarben, olivgrau, hygrophan (stark ausblassend), Mitte meist dunkler und gebuckelt, kann leicht gerieft am Hutrand sein, oft zweifarbig.

Lamellen

Weiß und kurz aufsteigend ausgebuchtet angeheftet.

Stiel

Grau, graubraun, zäh, faserig, Basis verdickt-aufgeblasen und mit weißem Myzel überzogen.

Fleisch

Weiß, im Stiel hellbraun, gelbbraun, dünn, elastisch.

Geruch

Würzig, im Alter erdig.

Geschmack

Mild, würzig, alt erdig, muffig.

Sporenpulver

Weiß, schmutzig hellgelblich, nie reinweiß, oft leicht ockerlich mit leichtem rosa Schein (6,5-9,5 x 3-4,5 µm, oval, rundlich, ellipsoidal, dünnwandig, erst spät dextrinoid. Cheilozystiden 15-35 x 3-10 µm, zylindrisch, schlank-spindelig, apikal manchmal divertikulat, keulenförmig oder subzylindrisch, überwiegend unauffällig zwischen Basidien. Pleurocystiden und Caulocystiden nicht vorhanden, Schnallen in der HDS + Hymenium häufig, im Trama selten. Terminalzellen glatt, apikal ohne Fortsätze).

Vorkommen

Mischwald, gern Nadelwald auf saurem Boden, Symbiosepilz, +/- vermutlich Folgezersetzer, Spätsommer bis Spätherbst, sehr häufig.

Gattung & Familie

Rüblinge (Rosasporrüblinge).

Anmerkungen

Speisewert: … minderwertig, weil im Alter erdig schmeckend! Für uns gilt er als graue Farbvariation zum Kastanienbrauner Rübling mit gleichen Eigenschaften.

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