Habichtspilz
Sarcodon imbricatus
Auch: Fichtenhabichtspilz, Habichtsstacheling, Rehpilz, Habichtsstoppelpilz, Braune Hirschzunge +3 weitere
Habichtsschwamm, Schuppiger Stachelschwamm, Hirschling
Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.
- Saison · Jun – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 5–25 cm
- Sporenpulver
- Braun
- Grundform
- Stacheln
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
6-15 (30) cm Ø, grauweißlich, braunweißlich, hellbraun mit dunkelbraun gefeldert, aufgerichtete Schuppen.
Stiel
Graubraun, Basis keulig.
Fleisch
Weißlich, schmutzig weiß, später hell-graubraun, zäh, fest.
Geruch
Würzig.
Geschmack
Mild, im Alter bitterlich werdend.
Sporenpulver
Dunkelbraun (5-8,5 x 5-7,5 µm).
Vorkommen
Parks, Gärten, gern Nadelwald, Symbiosepilz, Sommer bis Spätherbst. Diverse Unterscheidung nach Standort: Fichten-Habichtspilz = SARCODON IMBRICATUS und Kiefern-Habichtspilz = SARCODON SQUAMOSUS. Regional häufig, RL3 Deutschland (gefährdet).
Gattung & Familie
Stoppelpilze.
Anmerkungen
Ideal als Pilzpulver (Würzpilz), im Alter bitter werdend. Um Verwechslungen mit dem Gallenstacheling oder alten, ungenießbaren Exemplaren zu vermeiden, ist eine Geschmacksprobe angeraten = bitterliche Arten, weg damit! Gelegentlich soll er schon zu Unverträglichkeiten wie Magen-Darm-Störungen geführt haben. Dies betrifft besonders ältere Exemplare.
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