Pilz bestimmen

Gelber Knollenblätterpilz

Amanita citrina

Auch: Zitronengelber Knollenblätterpilz, Gelbgrüner Wulstling, Gift-Wulstling, Gelber Knolli, Knollenschwamm

+2 weitere Gelblicher Knollenblätterpilz, Gelber Wulstling

Häufig
Saison · Mai – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–13 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-8 (13) cm Ø, zitronengelb bis gelb und weiß bis elfenbeinweiß, sehr selten etwas hell gelbbraun, Huthaut leicht klebrig mit flockig-flächigen Hüllresten. Bei Wulstlingen, Knollenblätterpilzen und Streiflingen ist die Huthaut tortenstückförmig bis zur Mitte abziehbar.

Lamellen

Weiß, leicht gelblich, frei bis +/- max. fein angewachsen.

Stiel

5-12 (16) cm lang, 1-1,5 (2,5) cm Ø, weiß bis gelb, +/- weißlich genattert, +/- hohl, gerandete (abgerandete bzw. abgesetzte) zwiebelartige Knolle. Spitze ist leicht vom Hutfleisch abtrennbar.

Fleisch

Weiß, oberer Teil gelblich, dünn.

Geruch

Geruch nach rohen Kartoffeln (Kartoffelkellergeruch), einige Personen empfinden ihn kohl- oder rettichartig.

Geschmack

Mild, unangenehm, widerlich rettichartig.

Sporenpulver

Weiß (8-10,5 x 7-9 µm, glatte, rund, amyloide J+, im Vergleich inamyloid = J - beim Narzissengelben Wulstling, Hyphen 2-7 µm, Basidien viersporig, Sporen von Varietät: AMANITA CITRINA VAR. GRISEA = 8-11 x 7,5-10,5 µm).

Vorkommen

Nadel- und Mischwald (Symbiosepilz), gern bei Kiefern und Fichten, seltener bei Laubbäumen (FAGUS, QUERCU), egal ob kalkreichen oder sauren Boden, Mai bis Dezember, sehr häufiger Pilz.

Gattung & Familie

Wulstlinge (Knollenblätterpilzartigen = AMANITAS).

Anmerkungen

Dieser Pilz ist nur leicht giftig. Durch Kochen wird das Gift zerstört. Enthält Bufotenin (Krötengift) = hitzeinstabil, sorgt für erhöhte Kreislaufaktivität und wirkt halluzinogen. Wegen Verwechslungsgefahr mit tödlich giftigen Knollenblätterpilzen und muffigem Geruch und Geschmack ist dieser Pilz nicht zu empfehlen!

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