Pilz bestimmen

Fichtenzapfenrostpilz

Thekopsora areolata

Auch: Fichtenrost, Zapfenrost der Fichte, Fichtenzapfen-Traubenkirschenrost, Traubenkirschenrost

Häufig
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Kugel / Becher
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-15 (50) mm Ø, gelb, gelbbraun, gelborange, orange, weinrot, rostbraun, oval, +/- aufgewölbte Sporenlager. Oberseite der Schuppen mit Äcidiosporen besetzt. Bei Jungfichten löst der Erregerpilz im Vorstadium eine Schwarzfärbung der Rindenoberfläche aus.

Stiel

Auf dem Substrat aufsitzend.

Fleisch

Sehr dünn.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Unbedeutend.

Sporenpulver

Sporenlager, haselbraun, rotbraun, dunkelbraun (Äcidiosporen ca. 18-25 µm, dickwändig). Äcidiosporen treten vorwiegend bei Rostpilzen auf. Diese Phragmobasidiomyzeten wechseln den Wirt. Z. B. Hauptwirt = Basidiosporen, Nebenwirt Äcidiosporen, z.B. bei Birke, Lärche, Tanne … Anders oft beim Fichtenzapfenrost, dort sind die mikrozyklischen Formen ohne Wirtswechsel Äcidiosporen = Hauptwirt. Basidiosporen = Nebenwirt. Weitere Entwicklung oft an der Gewöhnlicher- oder Spätblühender Traubenkirsche auf. Entfernt man diese Zwischenwirte um ½ km Umkreis, kann der Befall an den Zapfen verhindert werden.

Vorkommen

Auf Fichtenzapfen, später auf andere Arten im weiteren Entwicklungsstadium z. B. ist ein Zwischenwirt die Gewöhnliche Traubenkirsche die dunkelroten Flecken (Urdedolager) auf den Blättern (beidseitig) ausbildet, ganzjährig.

Gattung & Familie

Phytoparasitischen Kleinpilze = Pflanzenkrankheit, Rostpilze (Gesamtbegriff aller 166 Gattungen und 7.798 Arten)

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