Pilz bestimmen

Adelphella Dickbecherling

Adelphella caricina

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mär – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Kugel / Becher, Gallertartig
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-4 (6) mm Ø, gelbbraun, rotbraun, linsenförmig, trocken Scheibe schwarz, jung kugelig, später abflachend bis brettförmig, nicht vertieft, Rand wellig.

Stiel

Fehlt, auf dem Substrat aufliegend.

Fleisch

Gelbbraun, gallertartig-fleischig.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Unbedeutend.

Sporenpulver

Weiß bis hellgelb (20-25 x 13-15 µm, hyalin, breitellipsoid, im reifen Zustand fein und dicht gewarzt, oft nur unter starker Vergrößerung oder in Färbemitteln wie Baumwollblau gut sichtbar. Mit zwei großen, zentralen Öltropfen sowie zusätzlichem granulösen Inhalt. Schläuche achtsporig, zylindrisch, einreihig, nach oben abgerundet, 210-400 µm lang, 12-21 µm breit, meist schwach J + blau. Die Blaufärbung in Lugol oder Melzers Reagenz zeigt sich diffus über die gesamte Länge des Ascus oder konzentriert im mittleren bis unteren Bereich, nicht primär als scharf abgegrenzter Apikalring. Paraphysen: Fädig, zylindrisch, zum Ende hin deutlich keulig bis kopfig erweitert, Kopfdurchmesser oft bis zu 10 µm. Die Spitzen sind im Alter oft gebogen. Sie liegen dicht beieinander und sind in eine gallertartige Schicht eingebettet. Gewebeschichten: Besteht aus rundlichen bis eckigen Zellen. Dies ist das entscheidende Trennungsmerkmal zur Gattung Pachyella, welche dort eine rein fädige Struktur aufweist. Medulläres Exzipulum: Aus locker verflochtenen Hyphen, die in eine stark ausgeprägte, gallertartige Matrix eingebettet sind).

Vorkommen

Moore, an wasserdurchnässtem Totholz, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst.

Gattung & Familie

Becherlinge, Dickbecherlinge.

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