Pilz bestimmen

Feinwarziger Rindenpilz

Sistotrema raduloides

Auch: Feinwarziger Glattporling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–13 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Sonstige
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-10 (12) cm Ø, jung weiß bis gelb, später gelbbraun, krustenartig unbestimmt ausgebreitet, dünn, kleiig-zottig, Oberfläche warzig oder stachelig gedrängt stehend. Hymenophor besteht aus einem konischen Stollen, ca. 0,1-0,6 mm groß.

Stiel

Fehlt, flach auf dem Substrat aufliegend und darin mit dem Myzel verwurzelt.

Fleisch

Weiß, alt gelblich.

Geruch

Jung neutral und angenehm pilzartig, alt nach Erbrochenem.

Geschmack

Unbedeutend.

Sporenpulver

Weiß (7-11 x 2,5-3,2 µm µm, zylindrisch, schmal zylindrisch, spindelig oder schmal-ellipsoid, oft leicht gekrümmt. Sie gehören zu den längsten Sporen innerhalb der Gattung Sistotrema. Sie sind hyalin, glatt, dünnwandig und inamyloid = J-. Basidien 18-35 x 5-7 µm, urnenförmig. Sterigmen sind besetzt mit meist 6 bis 8, selten 4 kronenartig angeordneten Sterigmen = Krönchenbasidien). Hyphensystem: Die Hyphen sind dünnwandig, hyalin und messen 2,4-6,5 µm im Durchmesser. An den Septen befinden sich Schnallen. Gelegentlich treten an den subiculären Hyphen leicht aufgeblasene Septen auf, die typisch für viele Corticioide sind. Häufig weisen die Hyphen zudem ölige Tröpfchen oder Einschlüsse auf, Gloeozystiden fehlen).

Vorkommen

Auf totem Laubholz, Ästen, gern Birke, Eberesche oder Eiche, an feuchten Stellen, Symbiosepilz, ganzjährig, RL-R Deutschland (extrem selten).

Gattung & Familie

Rindenpilze (SISTOTREMA).

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