Erdige Lorchel
Discina geogenius
Auch: Erdige Scheibchenlorchel
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Feb – Apr
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–14 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Kugel / Becher
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
3-10 (14) cm Ø, bis 6 cm hoch, braun, tabakbraun, rotbraun, scheibenförmig, faltig. Außenseite und ganz jung in der Innenseite aderig.
Stiel
Kurz, nur angedeutet, runzelig, gefurcht, rillig.
Fleisch
Weißlich.
Geruch
Erdig.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Weiß, transparent (18-27 x 9-12 μm, mit einem großen und weiteren kleineren Öltropfen. Asci 330-390 × 9-12 µm, zylindrisch, achtsporig).
Vorkommen
Nadelwald, Kulturpflanzen, Straßenrändern, Müllhalden, Parks, nicht auf Holz, sondern auf nacktem Boden, gern bei Fichte, Kiefer oder dem Lebensbaum (Thujen, Thuja), meist sandigen Boden, wärmeliebend, in mediterranen Gebieten häufiger, Folgezersetzer, Frühling nach der Schneeschmelze, extrem selten.
Gattung & Familie
Lorcheln, Scheibenlorcheln.
Anmerkungen
Sie gilt bei manchen Autoren als Varietät der Schildförmige Lorchel oder der Nadelwald-Scheibchenlorchel. Vermutlich ist sie ebenso essbar wie diese beiden Lorchelarten. Wegen der Seltenheit in unseren Regionen sind hierzu leider keine sicheren Angaben vorhanden. Möglicherweise enthält er in unbestimmten Mengen Gyromitrin und sollte deswegen nicht verzehrt werden. Außerdem soll er zu erdig im Geschmack sein, wodurch jedes Pilzgericht verschlechtert wird.
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