Pilz bestimmen

Dunkler Rettichfälbling

Hebeloma quercetorum

Selten
Saison · Jun – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–12 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-6 (8) cm Ø, lehmbraun, lederbraun, ockerbraun, falb gelbbräunlich, fleischbraun, feucht schmierig, Rand heller oder alles in einem Farbton, +/- leicht gebuckelt.

Lamellen

Graubraun, milchkaffeebraun, rotbraun, ausgebuchtet angewachsen, jung nicht tropfend (ohne Guttationstropfen), Schneiden ausgerandet und nicht tränend.

Stiel

5-8 cm lang, 0,8-1,5 cm Ø dick, weißlich, im Alter etwas hellbraun, feinflockig, intensiver an der Spitze, festfleischig, elastisch, hohl, Basis oft knollig verdickt und braunfleckend. Besonderheit: In der Stielspitze mit aus dem Hut in den hohlen Stiel hängender Fleischzipfel.

Fleisch

Weiß, creme, fest, dick, festfleischig und elastisch.

Geruch

Rettichartig.

Geschmack

Bitter.

Sporenpulver

Rostbraun, umbrabraun (10-14 x 6-8 µm, mandelförmig bis breit zitronenförmig, deutlich warzig, Cheilozystiden 30-60 x 6-11 µm, flaschenförmig, eingestreute, zylindrische bis keulige, also nicht flaschenfömige Cheilozystiden sind ebenso vorhanden - beim Großen Rettichfälbling fehlen diese).

Vorkommen

Mischwald, gern bei Laubbäumen, kalkreicher Boden, Symbiosepilz (Mykorrhizapilz, Ektomykorrhizapilz), Sommer bis Spätherbst, extrem selten.

Gattung & Familie

Fälblinge.

Anmerkungen

Rettichgeruch (meist giftig) ist kein gutes Anzeichen für Speisepilze!

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