Pilz bestimmen

Großer Rettichfälbling

Hebeloma sinapizans

Auch: Flockigstieliger Rettich-Fälbling, Bitterer Fälbling

Häufig
Saison · Jun – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–12 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-8 (11) cm Ø, lehmfarben, lederbraun, ockerbraun, fleischbraun, feucht: schmierig. Rand heller oder alles in einem Farbton, +/- leicht gebuckelt.

Lamellen

Graubraun, ausgebuchtet angewachsen, Schneiden ausgerandet und nicht tränend.

Stiel

Weißlich, im Alter etwas hellbräunlich, feinschuppig, faserig-schuppig, großflockig, teils genattert, hohl, Basis oft knollig verdickt. Besonderheit: In der Stielspitze mit aus dem Hut in den hohlen Stiel hängender Fleischzipfel.

Fleisch

Weiß, fest, dick.

Geruch

Rettichartig.

Geschmack

Bitter.

Sporenpulver

Rostbraun (9,5-13 x 6,5-8 µm, Cheilozystiden 40-70 x 7-13 µm, dünnwandig, flaschenförmig, eingestreute, zylindrische bis keulige, also nicht flaschenfömige Cheilozystiden fehlen. Diese wären beim Dunklen Rettichfälbling vorhanden).

Vorkommen

Mischwald, gern Eichen oder Linden, kalk- und tonreichen Boden, Symbiosepilz (Mykorrhizapilz, Ektomykorrhizapilz), Sommer bis Spätherbst, häufig.

Gattung & Familie

Fälblinge.

Anmerkungen

Rettichgeruch (meist giftig) ist kein gutes Anzeichen für Speisepilze!

Ähnliche Pilze