Zimthautkopf
Cortinarius cinnamomeus
Auch: Zimtgelber Hautkopf, Zimtblättriger Hautkopf, Zimtbrauner Hautkopf
Giftig! Nicht verzehren.
- Saison · Jun – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1–7 cm
- Sporenpulver
- Rötlich
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
1-5 (7) cm Ø, rotbraun, gelbbraun, feinfilzig, aufgeschirmt mit kleinem Buckel.
Lamellen
Orangebräunlich, zimtbraun, angewachsen, Schneiden heller gelblich, meist gezahnt.
Stiel
Gelblich, braungelb, orangegelb, Spitze etwas heller.
Fleisch
Gelblich, gelbbraun, gelboliv.
Geruch
Schwach nach Rettich.
Geschmack
Leicht bitterlich, giftig, Kostversuche vermeiden.
Sporenpulver
Rostbraun (5,5-9,5 x 3,8-5 µm, ellipsoidal bis mandelförmig, deutlich warzig, Basidien 35 x 5-7 µm).
Vorkommen
Im Laub- und Nadelwald, gern Fichte, Birke, sauren Boden, Symbiosepilz, Sommer bis Spätherbst.
Gattung & Familie
Hautköpfe (Schleierlinge, Haarschleierlinge).
Anmerkungen
Mit Hautköpfen kann Wolle/Kleidung gefärbt werden. Es entsteht ein sehr gemischtes Farbspektrum, weil es viele verschiedene Hautkopfarten gibt. Getrocknete Pilze in kaltem Wasser ca. 30 Minuten einweichen. Anschließend eine Stunde kochen. Auf 90 °C abkühlen lassen. Nun das Material hinzugeben. Zartes Rosenholz bis Zimt mit Vorbeize 20 % Alaun etwa 1 Stunde bei 90 °C wirken lassen. Später waschen und spülen. Pfirsich ergibt sich, wenn du den Farbbeutel über Nacht auskühlen lässt.
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